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B6 neu - So nicht!

Mittwoch, 9. Februar 2022

Ein Beitrag für das nächste Ortsblättel

 

B6neu Bürgerinformation

Bereits vor dem Bau der Brücke in Niederwartha haben sich Bürger und der Ortschaftsrat Mobschatz nach einer öffentlichen Vorstellung des Vorhabens im Januar 2001 gegen eine Verlegung der B6 südlich der Bahnlinie ausgesprochen, weil dies mit erheblichen Beeinträchtigungen sowohl für die Bürger als auch für die unter Landschaftsschutz stehenden linkselbischen Kerbtäler verbunden wäre.

Trotzdem wurde vom Freistaat Sachsen die Verlegung der B6neu südlich der Bahnlinie vorgeschlagen. Von der Stadtverwaltung Dresden gab es hierfür Zustimmung mit der Vorgabe, dass der Stadt keine Kosten entstehen dürfen.

Vom Freistaat wurde daraufhin vorgegeben, die B6neu ohne örtliche Anbindung von Niederwartha bis in den Stadtteil Kemnitz zu errichten. Lediglich am Grünen Weg sollte eine Brücke errichtet werden.

In den Jahren von 2016 bis 2018 haben sich von der B6neu betroffene Bürger für die B6neu eingesetzt, aber gleichzeitig gefordert, die B6neu nur dann zu errichten, wenn der Neubau mit minimalen Belastungen erfolgt. Nachfolgend genannte Maßnahmen wurden unter anderem vorgeschlagen:

  • Verlegung der B6neu in einem Tunnel in Cossebaude (wie vom Freistaat Sachsen vorgegeben)

  • Kein Ausbau vom Weg „Am Hang“ zu einer Straße

  • Errichtung einer Unterführung am Urnenfeld, wie öffentlich vorgetragen (möglichst so breit, dass auch PKW und Krankenfahrzeuge, die Unterführung nutzen können.)

  • Verlegung des städtischen Tierheims oder direkte Anbindung an die B6neu

  • Errichtung einer Treppe mit Aufzug an der Brücke „Grüner Weg“ für dort wohnende Bürger

  • Errichtung durchgängiger Anlagen zur Lärmminderung

  • Verbesserung dieser Anlagen in der Nähe der Wohngebäude

Mehr als 350 von der B6neu betroffene Bürger hatten sich mit einer Petition an den Deutschen Bundestag gewandt. Die Petition wurde mehrheitlich abgelehnt, weil in der Stellungnahme der Bundesregierung nicht auf die von den Bürgern vorgetragenen Probleme eingegangen wurde. Nicht dafür gestimmt haben Mitglieder der Fraktionen B90/Die Grünen und Die Linke.

Für dieses Jahr wurde nun erneut angekündigt, die Planfeststellung zu veröffentlichen.

Wir, die von der B6neu betroffenen Bürger haben hier zum letzten Mal Gelegenheit, unsere Forderung vorzutragen, die wir am 16. Juni 2018 auf einer Bürgerversammlung beschlossen haben. Um unsere Forderung umsetzen zu können, brauchen wir möglichst breite Unterstützung.

Für das Einreichen der Eingabe für die Planfeststellung stehen uns nur sechs Wochen zur Verfügung.

Fragen, Meinungen und Hinweise können Sie an Peter Bartels richten über B6neusonicht@t-online.de


Peter Bartels

Sprecher der Bürgerbewegung B6nneusonicht

Dienstag, 21. Dezember 2021

 

Wir haben eine Rückmeldung vom BM für Verkehr. 

📜

 

Außerdem gab es ein Gespräch mit dem Amtsleiter Planungsamt Herrn Szuggat. Er hat noch einmal über die Gespräche zur Verlegung vom Tierheim berichtet. Für alles andere hatte er kein Verständnis.

👉 Wir werden uns somit auf die Planfeststellung vorbereiten müssen!

Allen Lesern dieses Blogs ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2022! 

🎄

 

Mittwoch, 1. Dezember 2021

Wir sind erreichbar.

 Haben Sie Fragen oder Hinweise? Sie können auch direkt schreiben an:

B6neusonicht@t-online.de

Und dann gibt es ein neues Schreiben an Staatsminister Dulig:

hier aufrufen: 📜

und:

wir wünschen allen eine schöne, Advents- und Weihnachtszeit, sowie für 2022:

vor allem Gesundheit

 

Mittwoch, 22. September 2021

grüne Unterstützung? Im Prinzip ja, aber...

genau genommen lehnt man sich auch hier nicht weit aus dem Fenster.

Im August 2021 antwortete die Fraktion der Grünen:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag kritisiert seit vielen Jahren die Straßenlastigkeit in der Verkehrspolitik von Union und SPD und spricht sich dafür aus, alle Straßenneubauprojekte aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes zu überprüfen und neue Prioritäten in der Infrastrukturentwicklung zu setzen. Dabei müssen der Ausbau des Umweltverbundes, eine Verminderung des motorisierten Individualverkehrs sowie die Sanierung bestehender Infrastruktur Vorrang bekommen.

Der Neubau der Bundesstraße 6 zwischen Cossebaude und der Autobahnzufahrt Dresden-Altstadt ist seit Jahren umstritten. Lärmschutzaspekte stehen mitunter verkehrlichen Interessen gegenüber. Das Projekt ist Bestandteil des 2016 von der Regierungskoalition von CDU, CSU und SPD verabschiedeten Bundesverkehrswegeplans 2030. 

Die Überführung des ungeeigneten Bundesverkehrswegeplans in einen zukunftsfesten und nachhaltigen Mobilitätsplan ist eine Mammutaufgabe, die wir hoffentlich in der nächsten Bundesregierung auch ganz in ihrem Sinne angehen können. Bitte haben Sie Verständnis, dass zu einzelnen Projekten der jetzigen Bundesregierung und geplanten Umgehungsstraßen zum derzeitigen Zeitpunkt unsererseits noch keine Aussage getroffen werden kann.

Samstag, 19. Juni 2021

Unterstützung sieht anders aus!

 Da gab es einen Schriftwechsel mit der SPD-Fraktion des Deutschen Bundestages..

geantwortet hat Manfred Puhlmann, SPD:

Das Wichtigste (kommentiert):

...Ich bin sehr froh darüber, dass mit der erneuten Aufnahme der B 6 neu in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 die Chance gegeben ist, die Planung für das notwendige Projekt voranzutreiben.--
➩ Egal, ob dabei gelogen wurde??? !

.... Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass in allen Ebenen des Verfahrens von allen Beteiligten auf der Grundlage der geltenden rechtlichen Bestimmungen gründlich, gewissenhaft, zuverlässig, ernsthaft bemüht und ehrlich (?) gearbeitet wird. ....
➩ Und was ist mit den nachweisbaren Falschaussagen?

.... Ihre Behauptung, dass Kolleginnen und Kollegen meiner Fraktion dem Beschlussvorschlag des Petitionsausschusses zugestimmt hätten, obwohl bekannt gewesen sei, dass der Antrag des Freistaates Sachsen "...mit falschen und schön gerechneten Angaben eingereicht ..." worden sei, ist ebenso unhaltbar wie Ihre Behauptung in Ihrer E-Mail, dass Ihre Petition "...bis heute vom Petitionsausschuss nicht beantwortet" sei....
➩ ... Haben die nun zugestimmt oder nicht? Oder war nicht bekannt , daß im Antrag falsche Angaben gemacht worden? Hat man die Petition vielkleicht gar nicht durchgelesen? 😦
Das stand doch da drin!

-... Was Ihnen und der Bürgerinitiative bleibt, ist die Möglichkeit nach der Bundestagswahl eine neue Petition einzureichen. ...

Hinsichtlich der behaupteten falschen Angaben kann auch eine Petition an den Sächsischen Landtag gerichtet werden.
➩ ... Papier ist geduldig, laßt erst mal zeit verstreichen! 

Die ganze Mail mit Antwort können sie 
👉 HIER
nachlesen!

Wer so antwortet, den sollte man dann lieber nicht wählen!